Kultur
Home Impressum Kontakt العربية
AktuellesLand / LeuteEditorialKulturProjekteSozialesSchulenReligionenLeserbriefeFreizeitLebensweiseArchiv

Als Coach beim Theater

Patrick Naumann

Patrick Naumann, Schüler der Christophorusschule Bonn, arbeitete als Coach in der Theatergruppe Act Company Köln, im Theater Tiefrot, bei ihrer aktuelle Produktion „Ein Tag im Sterben von Joe Egg“.

 

·Meine Aufgabe als Coach in diesem Stück:

 

Ich war der Coach von der Hauptdarstellerin Sabine Wolf. Als Tetraspastiker habe ich andere Bewegungsmuster. Frau Wolf war sehr daran interessiert diese Muster, für ihre Rolle zu erfahren. Ich habe ihr Hand und Körperhaltungen gezeigt, welche sie dann geübt und für ihre Rolle übernommen hat. Den beiden Schauspielern, die die Eltern gespielt haben (Gabi Weiss u. Marc Zabinsky), habe ich gezeigt, wie sie ihre Tochter am Besten tragen oder heben, oder auch hinsetzen können.

Der Kontakt zu dieser Schauspielertruppe ist zufällig entstanden. Ich habe eine der Schauspielerin (sie spielt in dem Stück die Mutter) Anfang des Jahres in Köln auf der Straße kennen gelernt und sie waren ein paar Tage später mit dem Regisseur und der Regieassistentin und der Schauspielerin, die das Mädchen Joe Egg spielt bei uns zu Hause gewesen.

Die Premiere, die am 11.3.2005 stattgefunden hat war sehr erfolgreich. Ich war sogar als Coach mit auf der Bühne und habe auch nachher Blumen in Empfang nehmen können.

Diese Zusammenarbeit mit den Schauspielern hat mir sehr viel Spaß gemacht.

(Patrick Naumann)

 

Plakat zum Stück

·Inhalt des Stücks

 

„Ein Tag im Sterben von Joe Egg“, auf die Bühne gebracht von der Kölner Act Company, ist ein mit dem Tony Award ausgezeichnetes Theaterstück des britischen Autors Peter Nichols. Hochgradig unterhaltsam, im saloppen Stil einer schwarzen Komödie, zeigt es das Leben eines Paares mit ihrer schwerstbehinderten Tochter. Die zehnjährige Josephine, Spitzname Joe Egg, ist Spastikerin und Epileptikerin, sitzt im Rollstuhl und kann lediglich unartikulierte Laute von sich geben. Ihre Eltern Brian und Sheila versuchen alles, um nicht verrückt zu werden und ihre Ehe zu retten. In einer Art „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“-Strategie ergehen sie sich in Rollenspielen, die es ihnen ermöglichen, von einer Identität in die andere zu schlüpfen und auch für ihre Tochter die unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu erfinden. Und dann sind da natürlich noch die anderen: Die, die es gut mit der Familie meinen.“

 

Bei der Arbeit mit den Schauspielern

·Anmerkung der Theatergruppe

 

Besonders erfreut ist die Act Company mit Patrick Naumann zusammen-arbeiten zu können. Durch eine Tetraspastik ist der 15-jährige Schüler seit seiner Geburt gehandicapt und so können er und seine Eltern viele Erfahrungen an die Künstler weitergeben.

 

Informationen zum Theater Tiefrot und weitere Infos zum Stück und der Act Company Köln unter

www.theater-tiefrot.de


Zurück




ONLINE SCHULZEITUNG